Ein sicherer Ort für junge Menschen in Kahla

Seit dem Sommer 2022 sind wir mit unseren Projekten „MIT“ und „TIZIAN SHK“ in Kahla aktiv und unterstützen Menschen in herausfordernden Lebenssituationen mit Orientierung, Qualifizierung und neuen Perspektiven. Unsere Arbeit ist fest in der Region verankert – in enger Abstimmung mit Partnern und dem Saale-Holzland-Kreis.
Nun entsteht in der Bachstraße ein weiteres wichtiges Angebot:
Eine stationäre Wohngruppe für elf junge Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis, ergänzt um Inobhutnahmeplätze für akute Krisensituationen.
Verantwortung für unsere Region
Mit der neuen Wohngruppe reagieren wir gezielt auf bestehende Bedarfe im Saale-Holzland-Kreis. Der Bedarf an wohnortnahen stationären Jugendhilfeplätzen ist seit Jahren vorhanden. Ziel unserer Einrichtung ist es, diese Bedarfe vor Ort zu decken – damit Kinder und Jugendliche aus dem Saale-Holzland-Kreis nicht in andere Landkreise verlegt werden müssen.
Gerade für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist es wichtig, in ihrer vertrauten Region bleiben zu können – in erreichbarer Nähe zu Familie, Schule, Ausbildungsbetrieben und sozialen Bezugspersonen. Die neue Einrichtung stärkt somit die regionale Jugendhilfestruktur und übernimmt Verantwortung für junge Menschen aus dem eigenen Landkreis.
Ein Haus mit Geschichte – und Zukunft
Das Gebäude in der Bachstraße bietet sich für diese Nutzung in besonderer Weise an. Es war der Kindergarten des ehemaligen Porzellanwerks Kahla – ein Ort, der schon immer jungen Menschen gewidmet war. Diese Tradition führen wir fort: Das Haus bleibt ein Ort für junge Menschen, nun in Form einer stationären Jugendhilfeeinrichtung.
Zwischen historischen Mauern entsteht ein geschützter Raum zum Ankommen, Stabilisieren und Neuorientieren.
Wen wir unterstützen
In der Wohngruppe werden überwiegend deutsche Jugendliche betreut, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können. Dabei handelt es sich um junge Menschen mit sozialpädagogischem Unterstützungsbedarf – etwa aufgrund familiärer Krisen, Überforderungssituationen oder persönlicher Entwicklungsprobleme.
Es geht nicht um eine sicherheitsrechtliche Unterbringung, sondern um eine klassische Maßnahme der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Sozialgesetzbuch VIII.

Fachlich begleitet – rund um die Uhr
Die Einrichtung wird durch ein multiprofessionelles Team aus rund zehn pädagogischen Fachkräften betreut. Die Begleitung erfolgt 24 Stunden am Tag. Ziel ist es, Stabilität zu schaffen, schulische und berufliche Perspektiven zu entwickeln sowie soziale Kompetenzen zu stärken.
Ergänzend wird eine Inobhutnahmestelle geschaffen, um jungen Menschen in akuten Krisen schnell und verlässlich Schutz zu bieten.
Ein ruhiger und verantwortungsvoller Beitrag
Vergleichbare Einrichtungen bestehen vielerorts in Wohngebieten und arbeiten in der Regel ruhig, strukturiert und unauffällig. Für die Bürgerinnen und Bürger in Kahla sowie für die unmittelbare Nachbarschaft ergeben sich daraus keine besonderen Risiken oder Gefährdungen.

Mit der Wohngruppe in Kahla entsteht kein Konfliktort, sondern ein Ort der Stabilisierung, Entwicklung und Perspektive – für junge Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis und für eine starke, verantwortungsbewusste Region.

Qualität strukturell verankert

Mit inzwischen über 60 Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern hat die Schulbegleitung eine zentrale Bedeutung innerhalb der ÜAG gGmbH. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde in einem rund anderthalbjährigen Entwicklungsprozess ein verbindliches Qualitätshandbuch erarbeitet.

Ein engagiertes Kernteam aus der Praxis entwickelte gemeinsam mit Führungskräften und unter fachlicher Begleitung sowie Moderation von Doris Voll klare Standards und Prozesse.

Im Rahmen der offiziellen Vorstellung dankten wir für die Grußworte von
Johannes Schleußner, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Jena,
sowie Herr Wohland, Fachdienstleiter Jugendhilfe Stadt Jena.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Präsentation der Evaluationsergebnisse des Modellprojekts an der Werkstattschule Jena.

Die Vorstellung übernahmen Frau Kreller als Bereichsleiterin Schulbegleitung sowie Herr Haschke/Schulleiter Werkstattschule.

Die Befragung von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern, Lehrkräften sowie Eltern zeigt:

• hohe Zufriedenheit aller Beteiligten
• deutliche Entlastung im Unterricht
• positive Wirkung auf Stabilität und Teilhabe
• klare Unterstützung für die Fortführung

Das Modellprojekt wird fortgesetzt, ein starkes Zeichen für nachhaltige Qualitätsarbeit.

Sanierung mit Zukunft

Unser Hauptgebäude in der Ilmstraße feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag – und wie es sich für ein „Geburtstagskind“ gehört, bekommt es rechtzeitig zuvor eine umfassende Erneuerung. Nach drei Jahrzehnten intensiver Nutzung ist es an der Zeit, unserem Haus nicht nur ein neues Gesicht zu geben, sondern es auch für die Zukunft optimal auszustatten.

Naturpass – Wir sind dabei!

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