Neue Wege für die berufliche Orientierung in Jena

Neue Wege für die Berufliche Orientierung in Jena

Die ÜAG entwickelt ihr Angebot der praxisnahen Beruflichen Orientierung in Jena weiter: Ein zusätzlicher Standort, ein erweiterter Teilnehmerkreis und drei neue Kolleginnen und Kollegen schaffen neue Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler.

Berufliche Orientierung zum Ausprobieren – das gibt es bei der ÜAG schon seit vielen Jahren. Berufsfelderkundungen und Berufsfelderprobungen gehören zu den bewährten Angeboten. Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, verschiedene berufliche Tätigkeiten praktisch auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu sammeln und ihre Interessen und Stärken zu entdecken.

Mehr Schülerinnen und Schüler können teilnehmen

In Jena richtete sich das Angebot der ÜAG bislang ausschließlich an Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Mit der Weiterentwicklung des Projektes wird der Teilnehmerkreis nun erweitert. Künftig können auch Schülerinnen und Schüler weiterer Schulformen und Zielgruppen an den Berufsfelderkundungen und Berufsfelderprobungen teilnehmen.

Dabei geht es vor allem ums praktische Ausprobieren: Die Schülerinnen und Schüler führen typische Tätigkeiten aus, arbeiten mit Werkzeugen und Materialien, stellen eigene Produkte her und erleben Arbeitsabläufe ganz unmittelbar. So können sie herausfinden, welche Tätigkeiten ihnen liegen, wo ihre Stärken liegen und welche beruflichen Bereiche sie weiter erkunden möchten.

Bewährte Berufsfelder jetzt auch für Jena

Mit der Erweiterung des Teilnehmerkreises wird auch das bereits bestehende Berufsfeldangebot der ÜAG für Jena entsprechend erweitert. Dazu gehören unter anderem Mediengestaltung, Holz, Gesundheit & Soziales, Hotel und Gastronomie, Lager, Büro und Verkauf.

Neu sind diese Berufsfelder für die ÜAG nicht: Im Saale-Holzland-Kreis führt die ÜAG Berufsfelderkundungen und Berufsfelderprobungen bereits seit längerem in einem breiteren Berufsfeldangebot durch und wird dies auch weiterhin tun. Die dort gesammelten Erfahrungen können nun auch für die Weiterentwicklung des Angebotes in Jena genutzt werden.

Neuer Standort in der Löbstedter Straße

Der Hauptstandort der Beruflichen Orientierung in Jena befindet sich in der Ilmstraße 1. Neu hinzugekommen ist die Löbstedter Straße 47a. Gemeinsam mit dem weiteren Praxisstandort Am Steinbach 15 stehen damit drei gut erreichbare Standorte für die Berufliche Orientierung zur Verfügung. Die unterschiedlichen Standorte ermöglichen es, verschiedene Berufsfelder unter passenden räumlichen und fachlichen Bedingungen durchzuführen.

Drei neue Kolleginnen und Kollegen im Team

Mit dem Ausbau des Angebotes wächst auch das Team. Drei neue Kolleginnen und Kollegenverstärken künftig die Berufliche Orientierung der ÜAG.

Sie bringen ihre fachlichen Erfahrungen und Perspektiven ein und unterstützen dabei, die Schülerinnen und Schüler während ihrer praktischen Erfahrungen zu begleiten. Gemeinsam mit dem bestehenden Team schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass Berufliche Orientierung nicht nur theoretisch bleibt, sondern tatsächlich erlebt, ausprobiert und angefasst werden kann.

Ausprobieren. Entdecken. Perspektiven entwickeln.

Mit der Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung geht die ÜAG in Jena einen weiteren Schritt. Unser Ziel bleibt dabei dasselbe: Junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Stärken zu entdecken, Erfahrungen zu sammeln und eine realistische Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft zu entwickeln.

Beitritt zum Paritätischen Thüringen

ÜAG gGmbH tritt dem Paritätischen Thüringen bei

Seit dem 01. Mai 2026 ist die ÜAG gGmbH offizielles Mitglied im Paritätischen Thüringen. Mit diesem Schritt stärkt die ÜAG ihr Engagement im sozialen Sektor und erweitert gezielt ihre Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Organisationen und Trägern in der Region.

Der Paritätische Thüringen bietet als Dachverband ein starkes Netzwerk, das den fachlichen Austausch und die Kooperation zwischen unterschiedlichen sozialen Einrichtungen fördert. Für die ÜAG gGmbH eröffnet die Mitgliedschaft neue Chancen, sich aktiv in dieses Netzwerk einzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Ein besonderer Mehrwert liegt in den vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten: Regelmäßige Fachveranstaltungen, Arbeitskreise und themenspezifische Treffen ermöglichen es, Kontakte zu knüpfen und bestehende Partnerschaften zu vertiefen. Dadurch können Synergien genutzt und Projekte effizienter umgesetzt werden.

Mit der Mitgliedschaft im Paritätischen Thüringen setzt die ÜAG gGmbH ein klares Zeichen für Qualität, Zusammenarbeit und Weiterentwicklung – zum Nutzen der Mitarbeitenden, der Partnerorganisationen und vor allem der Menschen, die von den Angeboten profitieren.

Wir freuen uns sehr über die Aufnahme und die künftige Zusammenarbeit.

Fünf Jahre gemeinsam Zukunft gestalten

Im Monat März blicke ich auf fünf Jahre als Geschäftsführer der ÜAG gGmbH und der inJENA gGmbH zurück. Es waren intensive, bewegte und zugleich sehr erfüllende Jahre.

Maßgeblich ist es uns gemeinsam gelungen, unser Unternehmen weiterzuentwickeln, nachhaltig zu wachsen und zukunftsfit aufzustellen. Wir haben Strukturen gestärkt, Prozesse weiterentwickelt und neue Impulse gesetzt. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer klaren strategischen Ausrichtung und des täglichen Engagements vieler Menschen. Teamarbeit, Engagement, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Veränderungen aktiv mitzugestalten, sehe ich dafür ausschlaggebend in unserer täglichen Arbeit. Dieses Miteinander ist die Grundlage unseres Erfolgs.

Ein ebenso wichtiger Bestandteil unserer Entwicklung ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Gesellschaftern und dem Beirat. Der offene Dialog, konstruktive Impulse und die gemeinsame Verantwortung für die strategische Ausrichtung unserer Unternehmen geben Stabilität und Orientierung. Auch unser starkes regionales Netzwerk trägt maßgeblich dazu bei, neue Perspektiven zu eröffnen, Synergien zu nutzen und unsere Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Unser Anspruch geht dabei über wirtschaftliches Wachstum hinaus. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Region und für die Menschen, die wir begleiten. Perspektiven zu schaffen, Chancen zu eröffnen und Entwicklung zu ermöglichen, das ist unser gemeinsamer Auftrag.

Ich bin dankbar für das Vertrauen, die Zusammenarbeit und das starke Team, das unsere Unternehmen trägt, ebenso wie für die verlässliche Unterstützung unserer Partner und Gremien. Gemeinsam haben wir viel erreicht, und gemeinsam werden wir auch die kommenden Herausforderungen erfolgreich gestalten.

Georg Hädicke

Ein sicherer Ort für junge Menschen in Kahla

Seit dem Sommer 2022 sind wir mit unseren Projekten „MIT“ und „TIZIAN SHK“ in Kahla aktiv und unterstützen Menschen in herausfordernden Lebenssituationen mit Orientierung, Qualifizierung und neuen Perspektiven. Unsere Arbeit ist fest in der Region verankert – in enger Abstimmung mit Partnern und dem Saale-Holzland-Kreis.
Nun entsteht in der Bachstraße ein weiteres wichtiges Angebot:
Eine stationäre Wohngruppe für elf junge Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis, ergänzt um Inobhutnahmeplätze für akute Krisensituationen.
Verantwortung für unsere Region
Mit der neuen Wohngruppe reagieren wir gezielt auf bestehende Bedarfe im Saale-Holzland-Kreis. Der Bedarf an wohnortnahen stationären Jugendhilfeplätzen ist seit Jahren vorhanden. Ziel unserer Einrichtung ist es, diese Bedarfe vor Ort zu decken – damit Kinder und Jugendliche aus dem Saale-Holzland-Kreis nicht in andere Landkreise verlegt werden müssen.
Gerade für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist es wichtig, in ihrer vertrauten Region bleiben zu können – in erreichbarer Nähe zu Familie, Schule, Ausbildungsbetrieben und sozialen Bezugspersonen. Die neue Einrichtung stärkt somit die regionale Jugendhilfestruktur und übernimmt Verantwortung für junge Menschen aus dem eigenen Landkreis.
Ein Haus mit Geschichte – und Zukunft
Das Gebäude in der Bachstraße bietet sich für diese Nutzung in besonderer Weise an. Es war der Kindergarten des ehemaligen Porzellanwerks Kahla – ein Ort, der schon immer jungen Menschen gewidmet war. Diese Tradition führen wir fort: Das Haus bleibt ein Ort für junge Menschen, nun in Form einer stationären Jugendhilfeeinrichtung.
Zwischen historischen Mauern entsteht ein geschützter Raum zum Ankommen, Stabilisieren und Neuorientieren.
Wen wir unterstützen
In der Wohngruppe werden überwiegend deutsche Jugendliche betreut, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können. Dabei handelt es sich um junge Menschen mit sozialpädagogischem Unterstützungsbedarf – etwa aufgrund familiärer Krisen, Überforderungssituationen oder persönlicher Entwicklungsprobleme.
Es geht nicht um eine sicherheitsrechtliche Unterbringung, sondern um eine klassische Maßnahme der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Sozialgesetzbuch VIII.

Fachlich begleitet – rund um die Uhr
Die Einrichtung wird durch ein multiprofessionelles Team aus rund zehn pädagogischen Fachkräften betreut. Die Begleitung erfolgt 24 Stunden am Tag. Ziel ist es, Stabilität zu schaffen, schulische und berufliche Perspektiven zu entwickeln sowie soziale Kompetenzen zu stärken.
Ergänzend wird eine Inobhutnahmestelle geschaffen, um jungen Menschen in akuten Krisen schnell und verlässlich Schutz zu bieten.
Ein ruhiger und verantwortungsvoller Beitrag
Vergleichbare Einrichtungen bestehen vielerorts in Wohngebieten und arbeiten in der Regel ruhig, strukturiert und unauffällig. Für die Bürgerinnen und Bürger in Kahla sowie für die unmittelbare Nachbarschaft ergeben sich daraus keine besonderen Risiken oder Gefährdungen.

Mit der Wohngruppe in Kahla entsteht kein Konfliktort, sondern ein Ort der Stabilisierung, Entwicklung und Perspektive – für junge Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis und für eine starke, verantwortungsbewusste Region.

Qualität strukturell verankert

Mit inzwischen über 60 Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern hat die Schulbegleitung eine zentrale Bedeutung innerhalb der ÜAG gGmbH. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde in einem rund anderthalbjährigen Entwicklungsprozess ein verbindliches Qualitätshandbuch erarbeitet.

Ein engagiertes Kernteam aus der Praxis entwickelte gemeinsam mit Führungskräften und unter fachlicher Begleitung sowie Moderation von Doris Voll klare Standards und Prozesse.

Im Rahmen der offiziellen Vorstellung dankten wir für die Grußworte von
Johannes Schleußner, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Jena,
sowie Herr Wohland, Fachdienstleiter Jugendhilfe Stadt Jena.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Präsentation der Evaluationsergebnisse des Modellprojekts an der Werkstattschule Jena.

Die Vorstellung übernahmen Frau Kreller als Bereichsleiterin Schulbegleitung sowie Herr Haschke/Schulleiter Werkstattschule.

Die Befragung von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern, Lehrkräften sowie Eltern zeigt:

• hohe Zufriedenheit aller Beteiligten
• deutliche Entlastung im Unterricht
• positive Wirkung auf Stabilität und Teilhabe
• klare Unterstützung für die Fortführung

Das Modellprojekt wird fortgesetzt, ein starkes Zeichen für nachhaltige Qualitätsarbeit.

Sanierung mit Zukunft

Unser Hauptgebäude in der Ilmstraße feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag – und wie es sich für ein „Geburtstagskind“ gehört, bekommt es rechtzeitig zuvor eine umfassende Erneuerung. Nach drei Jahrzehnten intensiver Nutzung ist es an der Zeit, unserem Haus nicht nur ein neues Gesicht zu geben, sondern es auch für die Zukunft optimal auszustatten.

Naturpass – Wir sind dabei!

Ein Pass zum Sammeln von Natur-Erlebnissen! Bei 10 Stempeln gibt es eine Überraschung. Pässe und Stempel gibt es bei allen Naturangeboten unserer Kinderakademie und RIL-Rein ins Leben sowie weiteren Partnern. Mehr Info zum Pass unter Naturpass Thüringen: Landesverband Thüringen

Kurskatalog Metalllehrgänge

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Seit über 30 Jahren qualifizieren wir erfolgreich Auszubildende und Fachkräfte im Metallbereich – praxisnah, zuverlässig und IHK-zertifiziert.
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